Samuel Youn

 

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Die Deutsche Oper hat zum Ende der Saison Pech...

Die Deutsche Oper hat zum Ende der Saison Pech mit ihren Wagner-Sängern. Vor einem Monat gab es handfeste Probleme einen Ersatz für den Tannhäuser zu finden und jetzt musste Robert Gambill als Tristan absagen. Die Lösung, die man in der gestrigen Vorstellung gefunden hat kann aber nur als Kompromiss gelten, obwohl der "Einspringer" alles andere als eine Verlegenheitslösung ist.

Erfreulich ist, dass Peter Seiffert sich bereit gefunden hat, als Tristan einzuspringen. Schade bleibt, dass er das erstmal nur singend (mit Buch und Pult) getan hat. Als Tristan auf der Bühne figurierte die verdiente Spielleiterin der Deutschen Oper Gerlinde Pelkowski. Man muss sagen: Das funktioniert so nicht. Das Ganze gewinnt zu wenig an Spannung, es wird kein richtiger Opernabend. Seiffert singt einen akzeptablen Tristan, auch er mit Schwierigkeiten im dritten Akt, aber welcher Sänger hat die nicht. Trotzdem, er singt die ganze Partie, er schreit oder deklamiert sie nicht und alles mit vorzüglicher Sprachbehandlung. Es wird klar, warum der Sänger mal als Hoffnung des Wagnergesangs galt. Als Isolde ist Evelyn Herlitzius nach wie vor eine erste Rollenvertreterin, wohl kaum einer Sängerin gelingt es die Figur mit einer solchen Plausibilität und Konkretheit zu zeichnen. Indes stellte sich gerade beim Liebestod gestern erstaunlich wenig Magie ein, sicher lag es auch an der Tatsache, dass sie sich ja immer zwei Tristans gegenüber sah, einem singenden und einem spielenden. Der singende verließ die Bühne nach seinen letzten Phrasen und der spielende lag nur noch da, an der Stelle war dann endgültig die Luft raus. Die Brangäne von Daniela Sindram blieb zu eindimensional in der Darstellung. Gewohnt deutlich und mit viel sonorem Tiefklang zelebriert Hans-Peter König den König Marke. Das hat Wirkung, aber es berührt nicht. Schade, aber diese Rolle darf man nicht so unbeteiligt singen. Den besten Eindruck des Abends hinterlässt Samuel Youn als Kurwenal, mit viel Attacke und heldischem Glanz in der Stimme zeigt er sein Wagner-Format. Das Orchester der Deutschen Oper und Pinchas Steinberg hat einen routinierten Abend und hält sich über weite Strecken angenehm im Hintergrund, so geht es auch! Die langgediente Inszenierung von Götz Friedrich aus dem Jahr 1980 bekennt sich zu einer psychologischen und realtistischen Erzählung der nicht ganz einfachen Geschichte und es erstaunt, wie weit sie damit kommt. Üblicherweise wird dieser Weg ja inzwischen vermieden und das Stück in eher allegorischen oder symbolischen Zusammenhängen präsentiert. Das kann gut gehen, muss es aber nicht, wie viele Beispiele zeigen. Für die nächsten Vorstellung am 14. Juni 2009 ist Peter Seifert allein als Tristan angekündigt. Wenn alle einen guten Tag haben, könnte das - nach der gestrigen Durchlaufprobe mit Publikum - eine kleine Wagner-Sternstunde werden.

(Gesamtkunstwerk)

 

Das superbe Sänger-Ensemble braucht einige Zeit...

Das superbe Sänger-Ensemble braucht einige Zeit, um sich in das zwingende Spiel einzufühlen – beharrt lange auf demonstrativem Rampensingen – lässt sich aber, je länger der Abend währt, umso mehr vom Sog der Szenen und Bilder inspirieren. Matthias Klink ist mit schlanker Stimme ein imaginierender Hoffmann, bravourös in den Höhen, kunstvoll in der Mittellage, charakeristisch-interpretierend im variablen Klang – ein phänomenales Ereignis in Sachen Hoffmann! Dazu der phänomenale Samuel Youn als Lindorf und Co.: ein voluminöser Bariton der Extraklasse, faszinierend im ausgeglichenen Klang, hinreißend in der Dämonie des Bösen!

Das Publikum: Szenenapplaus en masse, zur Pause schon lang anhaltende Zustimmung, begeisterte Pausengespräche, am Ende rauschende Ovationen. So wird Oper zum lustvollen bewusstseins-steigernden Stimulans! Die Oper Köln lebt von ihren „Großtaten“ aus grandiosen Zeiten – Uwe Eric Laufenberg setzt Maßstäbe für seine eigene Zukunft.

(Franz R. Stuke, Opernnetz)

 

Vor ausverkauftem Haus wollten bei der Premiere die Brücke...

Vor ausverkauftem Haus wollten bei der Premiere die Brücke von Neuenfels zu Wagner viele nicht schlagen. Der Regisseur wurde kräftig ausgebuht. Er schien es beinahe zu genießen. Einstimmig war das Publikums-Votum für den Titeldarsteller: Jonas Kaufmann. Der Klassik-Star ist ein Lohengrin, wie man ihn selten erlebt. Der 41-Jährige kann mit seiner Stimme jenseits der Worte feinste Gefühlsregungen transportieren. Die Emotionen kommen noch in der letzten Reihe des Festspielhauses an. Seine Gralserzählung beginnt er unendlich leise und zart, als blicke er voll Wehmut tatsächlich in jedes „ferne Land, unnahbar euren Schritten“. Das hat Gänsehaut-Qualität. Auf der anderen Seite ist da aber auch der strahlende, kraftvolle Tenor, der selbstsichere Gralsritter. Kaufmanns Lohengrin ist auch ein Musterbeispiel dafür, wie wichtig die Körperlichkeit eines Sängers ist: Der durchtrainiert wirkende Bayreuth-Debütant ist auch optisch eine glaubhafte Figur.

Regisseur Neuenfels hat auf Feinheiten der Mimik und Gestik geachtet – noch ein Plus dieses „Lohengrin“. So überzeugen Annette Dasch (Elsa), Hans-Joachim Ketelsen (Telramund) und Evelyn Herlitzius (Ortrud) nicht nur stimmlich, sondern auch schauspielerisch. Samuel Youn gibt dem Heerrufer die passende stimmliche Präsenz – die Rolle ist für das musikalische Gelingen des „Lohengrin“ eminent wichtig. Georg Zeppenfeld überzeugt als König Heinrich.

Die szenischen Spannungsmomente werden aus dem Orchestergraben unterstützt. Andris Nelsons führt das Festspielorchester zu einem entschlackten Wagner-Klang. Jede Menge Feinheiten sind da zu hören. Statt schwülstiger Romantik bietet der 31-jährige Lette kräftige Farben. Und selbst dann klingt das Orchester schlank und durchsichtig. Die souveränen Chöre (Eberhard Friedrich) setzen Akzente.

(Main Post)

 

99. Bayreuther Festspiele eröffnen mit der Neuenfels-Neuinszenierung...

99. Bayreuther Festspiele eröffnen mit der Neuenfels-Neuinszenierung von "Lohengrin" - Geschmacklosigkeit zum Schluss

Von der Gerichtseiche, unter der Elsa wegen des angeblichen Brudermords ihr Todesurteil empfangen soll und von Lohengrin errettet wird, ist nur eine vertrocknete Zimmerpflanze in einem versifften Blumentopf übrig, eine Bazillenschleuder, die niemals in eine sterile Umgebung gehört.

 

König Heinrich wurde stimmlich stark und körperlich...

König Heinrich wurde stimmlich stark und körperlich gebrochen von Georg Zeppenfeld überzeugend gegeben, als Heer-Rufer erfreute Samuel Youn durch große Farbigkeit. Dem edlen Paar Elsa/Lohengrin (Annette Dasch/Jonas Kaufmann) standen feindlich Friedrich von Telramund (Hans-Joachim Ketelsen sprang kurzfristig für Lucio Gallo ein und hielt sich wacker) und die hexenböse Ortrud gegenüber: Evelyn Herlitzius entschied sich hier stimmstark für einen rücksichtslosen Egotrip und versuchte auf Teufel komm raus die zwei Hauptrollen an die Wand zu spielen, ja niederzusingen. Sie bot damit die spannendste Komponente dieser Inszenierung.

(Oberpfalznetz)

 

Bayreuther Festspiele

Zu Neuenfels' Glück zählt, dass er auf ein Ensemble und einen grandiosen Chor trifft, die seine Ideen spielwillig aufnehmen. Das beginnt beim edlen Bass Georg Zeppenfeld, der einen angeknockten König Heinrich gibt; der selbst nur Figur im Experiment ist. Und setzt sich bei Samuel Youn fort, der ein großartiger Heerrufer ist. Der koreanische Bassbariton gebietet über Kraft und Volumen, eine große Stimme.

 

Eine große Überraschung war Samuel Youn...

Eine große Überraschung war Samuel Youn in seiner ersten Verdi-Rolle! Der Baßbariton hat erstaunlicherweise nicht die geringsten Höhenprobleme, ihm stehen viele Farben und Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung, von der mitleidheischenden Unterwerfung, wenngleich von gelbem Haß durchsetzt, im 2. Akt-Finale bis zum großen Wut- und Leidensausbruch im Duett mit Aida, einem der sängerischen Höhepunkte der Aufführung. Sein Amonasro war für mich die herausragende Gesangsleistung des Abends!

(www.capriccio-kulturforum.de/berichte-von-opernauff)

 

Das schlaue Füchslein

Der Wilddieb erbeutet die Schöne

Gegen das muntere Treiben aber verblasst das von Melancholie geprägte Dasein der menschlichen Mitgeschöpfe. Die schöne Terynka wird von Förster, Schulmeister (Musa Nkuna) und Pfarrer (Ulrich Hielscher) begehrt, fällt aber schließlich dem Hallodri Haraschta zu, was stimmlich nur gerecht erscheint, denn Samuel Youn übertrumpft seine Konkurrenten durch Präsenz, vokalen Glanz und Vitalität.

(Kölnische Rundschau, 17.06.2005)

 

Helligkeit und Leuchtkraft nun aber im „Ring“

es gab sie auch auf der sängerischen Ebene. Erstaunlich war vor allem, dass der vielerorts beklagte Mangel an guten Wagner-Tenören die Kölner Oper überhaupt nicht betraf. Gerhard Siegel (Mime) und besonders Hubert Delamboye (Loge) glänzten im „Rheingold“, Christopher Ventris (Siegmund) in der „Walküre“ - und welch feiner Siegfried Christian Franz ist, weiß man und wird man in der Folge hoffentlich wieder erleben können.

Helligkeit kann aber auch ein Nachteil sein - wenn in den anderen Stimmfächern fast überall das Schwarze, das Dunkle zumindest im Timbre fehlt. Einzig Samuel Youn (Donner) eignete diese Qualität, doch bei Oskar Hillebrandt (Alberich), Tomas Tomasson (Fasolt), Dieter Schweikart (Fafner), Kristinn Sigmundsson (Hunding) tönte das bassale Element schon etwas bleich, vollends verdross das dürre, hölzerne, mit raspelndem Beiklang versehene Organ des auch als Gestalter eindimensionalen Phillip Joll (beide Wotane). Und weil bei den Damen die Erda (Anne Pellekoorne) viel zu schlank klang und der kostbare Mezzo der Doris Soffel (beide Frickas) zu oft ins Klirrende spielte, nahmen die Störungen in der Farbbalance der vokalen Seite denn doch einiges von ihrem Reiz.

Es sei nicht verschwiegen, dass man von Petra Lang (Sieglinde) und Jayne Casselman (Brünnhilde) große Momente erfüllten Wagner-Gesangs vernehmen konnte, dass Hubert Delamboye in seiner Loge-Studie schier unschlagbar ist, dass es detailsichere Rollenporträts gab (Fricka in der „Walküre“), dass die lyrische Emphase von Christopher Ventris stark berührte. Warum Ventris aber den Beginn der berühmten „Winterstürme“ ganz en passant anlegte, bleibt freilich ein Rätsel: Hier findet in der Musik ja das Hereinbrechen des Frühlings statt, aber bei Ventris meint man, er registriere bloß eine Marotte der Witterung.

Über Regie, Ansatz und Konzept dieser Produktion wird nach Abschluss des ersten Zyklus noch zu sprechen sein. Hier nur so viel, dass „Rheingold“ die Leitlinie „Umweltsünden“ führt und „Walküre“ das Motto „Krieg“. Einen Markstein in der „Ring“-Rezeption setzt sie, die Produktion von Carsen und Kinmoth aber leider kaum.  

(Kölner Stadt-Anzeiger, 18.10.04)


Erstmals war jetzt Robert Carsens Regiewerk von 2002 als Zyklus innerhalb weniger Tage zu erleben.

Der Weltenbrand als schwelender Müllberg - so endet Robert Carsens Kölner „Ring“-Produktion, die nun erstmals in zyklischer Darstellung an der Kölner Oper zu erleben war. Die Götter bleiben ihrer Dämmerung fern, einzig Brünnhilde ist zum Schluss noch auf der Bühne, ekstatisch tanzend zwischen den Trümmern, die sich langsam entfernen. Zu Wagners harfengetränktem Erlösungsschluss ist die Bühne wieder leer, bereit für eine neue Zivilisation. Hat sie bessere Chancen? Jeffrey Tate ließ sich Zeit, viel Zeit, auch zu viel Zeit für die Sänger, die es manchmal gern schneller gehabt hätten. Der musikalisch wie szenisch nicht sehr sicher wirkende Phillip Joll (Wotan) etwa führte manch erfolglosen Kampf gegen Tates unerschütterliche Ruhe. Besser nutzte Jayne Casselman (Brünnhilde) den Raum, den Tate ihrer Stimmentfaltung bot. Das etwas ältlich wirkende Timbre ist gerade in der Mittellage Geschmackssache, für den Schlussgesang (leider wieder vor dem eisernen Vorhang) hatte sie indes noch beeindruckende Reserven.      Ihr Partner Christian Franz (Siegfried) ließ an beiden Abenden eine Indisposition ansagen. Mag sein, dass ihn die Spitzentöne ein wenig Mühe kosteten, dass die Bögen zuweilen bröckelten - seine Souveränität, sein musikantischer Schwung, sein mit viel Buffo-Witz angelegtes Rollenprofil litten dadurch keinen Schaden. Zumal der Schlagabtausch mit Gerhard Siegels Mime machte den „Siegfried“ zum Höhepunkt der Produktion. Dieser Mime ist ein skurriler Außenseiter, schäbig und krätzig, mit wunderlichen Ticks und Marotten - eine hinreißende Charakterstudie, dazu noch grandios gesungen. Neben Oskar Hillebrandts knorrigem Alberich fiel Daniel Sumegis hohl und halsig klingender Hagen stark ab. Eine Bereicherung der Produktion ist Christiane Ivens lyrisch reiche Gutrune, ebenso der heldisch-metallische Gunther Samuel Youns, der bereits als Donner im „Rheingold“ zu erleben war. Solche Parallelbesetzungen sind im zyklischen Rahmen indes problematisch; das gilt noch mehr für Doris Soffel, bei deren hellstimmiger Waltraute man beständig die Fricka in Auge und Ohr hatte.

Einen eher schwachen Eindruck hinterließen Anne Pellekoorne (Erda), Dieter Schweikart (Fafner) und Insun Min (Waldvogel). Reine Freude boten dagegen das anmutige Rheintöchter-Terzett (Ausrine Stundyte, Regina Richter, Joslyn Rechter) und das gravitätische Nornen-Trio (Dalia Schaechter, Katja Boost, Machiko Obata).Die vier Abende des „Rings“ sind noch einmal innerhalb weniger Tage zu sehen - beginnend am Sonntag mit dem „Rheingold“.                 

(Koelner Stadt-Anzeiger, 23.10.04 )
 

Götterdämmerung

Los artistas

Ya me he referido bastante a ciertas partes de la voz de Jayne Casselman que no me gustan, pero la última Brunilda le cae muy bien y la encontré en muy buena voz, con todas las notas seguras. No es una voz estupenda que desarme por s poder y belleza, sino que conquista por su musicalidad y seguridad. Sabe decir, sabe frasear y es buena actriz y me gusta mucho más que la Herlitzius en Bayreuth.....

A su lado Christian Franz pareció irreconocible con sus actuaciones anteriores en Berlin y en Bayreuth. Su voz adquirió mas poesía, y supo usar el piano con gran efecto dramático. Hubo un anuncio antes de comenzar Sigfrido explicando que no se encontraba bien pero cantó Sigfrido sin problemas.

Pense que no iba a cantar en Götterdámmerung, pero demostró coraje y lo hizo con gran musicalidad y con solo mínimos y no importantes tropiezos. Su voz siemrpe corrió bien y demostró que es un excelente profesional que toma su trabajo con responsabilidad porque se dio con todo al rol, que es un el tenor mas difícil de toda la tetralogía.

También me gustó y mucho el Hagen de alguien nuevo para mí, el australiano Daniel Sumegi , una voz bastante peculiar y muy diferente a las voces caveronsas alemanas. Sumegi posee un instrumento expresivo, sabe moverse bien en escena y lo veo como un elemento útil para todo teatro de ópera.

Oskar Hillebrandt repitió su ya acostumbrado excelente Alberico, un ser carcomido por el deseo de venganza que abruma a su hijo con la responsabilidad de rescatar el anillo.

Samuel Youn demostró que es un excelente bajo con un Gunther de primera clase. No fué un o de esos caracteres caricaturescos sino un gobernante que en el fondo desea lo mejor para su gente pero se pone siemrpe primero el!

(Copyright-Eduardo Benarroch- Noviembre 2004- For Operayre -)

 

Siegfried

.... there were first-rate singers,like the extraordinary Wotan(the Korean Bass-Bariton Samuel YOUN), whose clear and well articulated voice was responsible for two of the best moments in the opera: first his enter circular,when he is speaking about his "long travels" later,when he wakes up Erda from her wisdom sleep.